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Rade

Unter den Dörfern der Osterstader Marsch wird Rade erstmalig um 1100 erwähnt.


Die noch recht jungen Siedlungs- und Wirtschaftsflächen am Weserufer wurden zunehmend durch Überschwemmungen bedroht. Die Vorfahren ließen sich davon nicht abschrecken, zum Schutz ihrer Flächen begannen sie im 11. Jahrhundert mit dem Deichbau und damit einhergehend auch mit dem Sielbau. 1969 wurde das jetzige Mündungsschöpfwerk gebaut, der Deich wurde mittlerweile auf eine Höhe von 8,60 m ü.NN gebracht.


Rade hatte mit vielen Katastrophen zu kämpfen. Sturmfluten, Großfeuer vernichteten 1854 19 Höfe und 1929 fielen 11 den Flammen zum Opfer. Seit der Zeit gibt es dort auch kaum noch Reetgedeckte Häuser.      


Nur noch wenige Einwohner arbeiten in der Landwirtschaft.

 

2024 gibt es noch 4 landwirtschaftliche Vollerwerbstriebe während es in den 1960er Jahren noch ca. 25 waren. Der überwiegende Teil befasst sich aktuell mit der Milcherzeugung.  


Die Einwohnerzahl von Rade beträgt heute 218 Einwohner.


Prägend für für die Gegend ist der Deich mit seinen Schafen und der weite Blick in alle Richtungen.

Häuser mit Deich in Rade_Jäger  Schafe klein_Behrens  Schafe_Rade_Jäger  Störche Rade 1 B. Kroog  Störche Rade 2 B. Kroog  Störche Rade B. Krrog  Störche in Rade B.Kroog