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Meyenburg

Das Dorf Meyenburg ging einmal aus dieser Gründung hervor. Es entwickelte sich aus der Vorburg, die sich über die gesamte Ortschaft "Damm" erstreckte. Der Familie von Wersebe war bei der Unterhaltung des Anwesens eine führende Rolle zuerkannt worden, aus der heraus sie schon bald eine wesentliche Kontrolle über die Burg ausübte. Bereits im Jahre 1375 führt ein Burgherr aus dieser Familie den Beinamen "geheten von der Meyenborg".


Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist in jüngster Zeit gravierend rückläufig. Viel Eigeninitiative war nötig, um ein vom Land Niedersachsen unterstütztes Dorferneuerungsprogramm in den Jahren von 1987 bis 1992 durchzuführen. Dadurch wurde es vielfach möglich, alte Ständerhäuser, die ehemals Mensch und Vieh unter einem Dach bargen, für Wohnzwecke zu nutzen und so das alte Dorfbild in seiner ursprünglichen Struktur weitgehend zu erhalten.


So vermittelt die Szenerie dem Besucher Meyenburgs von einigen störenden Bausünden einmal abgesehen, den Eindruck einer nur noch selten anzutreffenden dörflichen Geschlossenheit.

 

Die recht geräumige Dorfkirche passt sich in einem warmen Ziegelrot optisch wohltuend ihrer Umgebung an. Sie gehört einfach dazu. Im Jahre 1415 erteilte der Vatikan der Familie von Wersebe die Genehmigung, hier ein der Heiligen Lucia geweihtes Gotteshaus zu errichten.


In Eigeninitiative von örtlichen Handwerkern wurde die Kirche würdevoll restauriert.


Die Meyenburger sind immer fleißig für die Gemeinschaft dabei und so entstand auch das "Doorphus".


1402 Einwohner sind heute im Dorf ansässig, die beruflich größtenteils in Richtung Bremen orientiert sind. Die Wohnqualität der Ortschaft wird auch gehobenen Ansprüchen gerecht. Selbst namhafte Künstler siedelten sich hier an.

 

Bio-Hof, und ein Kunsthandwerkerhof.

 

In Meyenburgs Umgebung mit hügeligem und baumbestandenen Kulturland, aber auch mit Waldflächen, Heidezonen und einsamen Mooren locken viele Wanderwege. Am Großen Kamp finden Reiter ideale Möglichkeiten.

 

Das Dorf weist zudem viele Sehenswürdigkeiten auf:
so der alte Dorfkern mit den malerischen Dach- und Ständerhäusern, die Wassermühle am idyllischen Mühlenteich, die Großsteingräber im nahen Forst Düngel oder auch das abgelegene Naturschutzgebiet der "Heidhofer Teiche".

Wassermühle neu_Behrens  Teich  Müllersche Haus_Behrens  Meyenburg_Behrens  Moor_Jäger  Meginborch_Jäger  Luciae-Kirche_Behrens  Grabkammer_Behrens_1  Grabkammer_Behrens  Cafe am Mühlenteich