Der kleine Geestbach Beeke, der in die Blumenthaler Aue und schließlich in die Weser mündet, ist Namensgeber für Beckedorf oder wie im Jahre 1260 noch „Beketorpe“ genannt.
Urnenfunde aus der Bronzezeit (ca. 1000 v. Chr.) zeugen von frühen Siedlungen in diesem Gebiet. 1654 führten schwedische Eroberer einen Krieg mit Bremen um deren Landbesitz.
Dadurch ging Beckedorf für einige Jahre an Schweden und später auch an Dänemark über, bevor es durch Hannover zurückerworben werden konnte.
Sehenswert ist die 1812 gebaute Wildhacksche Waldschmiede in der über mehrere Generationen die Familie Wildhack Schmiedearbeiten durchführte. Die Schmiede ist voll funktionstüchtig und enthält heute ein Schmiedemuseum. Eine Seekiste, wie sie die Handwerker von Walfangschiffen um 1830 besaßen, sowie historische Werkzeuge, geschmiedete Harpunen und Haken zählen zu den besonders erhaltenen Ausstellungsstücken. Die Schmiede ist freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr (außer an Feiertagen) geöffnet.
Bei vorheriger Anmeldung kann die Schmiede auch angeheizt werden.
Tipp: Fragen Sie doch einmal einen Ortsansässigen aus Beckedorf nach dem Dannenboom-Verwertungsvereen, da gibt es etwas zum Schmunzeln.